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Die Erminger Turritellenplatte
Michael W. Rasser & James H. Nebelsick
erscheint in der Reihe Paläontologie aktuell in Fossilien 2006 Heft 4 Juli/August
Manchmal überrascht es, wie wenig über vermeintlich gut bekannte
Fossillagerstätten bekannt ist. Ein Beispiel dafür ist die Erminger
Turritellenplatte, ein vorwiegend aus der Turmschnecke Turritella turris
bestehender sandiger Kalkstein aus dem Untermiozän (ca. 20 Millionen
Jahre). Es ist eine - auch im internationalen Maßstab -
außergewöhnliche Fossilanhäufung, dessen Vorkommen auf ein kleines
Waldstück bei Ermingen westlich von Ulm beschränkt ist. Über einen
langen Zeitraum wurde dieser Kalk als Baustein abgebaut und den meisten
Sammlern und Geowissenschaftlern in Südwestdeutschland ist die Erminger
Turritellenplatte ein Begriff (z.B. www.turritellenplatte.de).
Trotz ihres Bekanntheitsgrades ist aber wenig über die
Entstehungsgeschichte dieses Turmschnecken-Massenvorkommens bekannt
ist. Zwar gab es immer wieder Veröffentlichungen von Wissenschaftlern
und Hobby-Paläontologen, aber die wichtigsten Fragen sind nach wie vor
unbeantwortet, wie zum Beispiel: Wodurch entstand dieses
Massenvorkommen von Turritellen - und warum gerade hier? Und was waren
die ökologischen Voraussetzungen dafür?
Zur Klärung dieser Frage kam es zu einer Kooperation zwischen dem
Naturkundemuseum Stuttgart und der Universität Tübingen. Im September
2005 wurde eine Forschungsgrabung durchgeführt, bereits im Vorfeld
unterstützt von K.-D. Hildebrandt, H.-J. Gebhart und vom Ortsvorsteher
H. Tress, bei der erstmals die gesamte Gesteinsabfolge und ihre
Vielfalt erfasst werden konnte. Diese Grabung ist die erste einer
ganzen Reihe von geplanten wissenschaftlichen Aktivitäten in der Oberen
Meeresmolasse und zeigt außerdem, wie fruchtbar die Zusammenarbeit von
Wissenschaftlern und Hobby-Paläontologen sein kann.

Abb. 1. Handstück der Erminger Turritellenplatte, dicht gepackt mit Turmschnecken der Art Turritella turris. Größte Länge der gezeigten Turritellen: 60 mm.
Turritellenkalk als Baustein Die Erminger
Turritellenplatte wurde wahrscheinlich über mehrere Jahrhunderte hin
abgebaut, historische Aufzeichnungen über den Abbau und seine
Geschichte sind den Autoren aber leider nicht bekannt. Aus Engel (1911)
und Lutzeier (1922) geht immerhin hervor, dass die Steinbrüche bzw.
Gruben schon Anfang des 20. Jahrhunderts seit langem verfallen und
nicht mehr in Betrieb waren. Namhafte Geologen Südwestdeutschlands
sind mit dem Vorkommen verknüpft und in den relevanten klassischen
Werken fehlt selten ein Hinweis darauf. Es ist aber unklar, wer den
prägnanten Begriff der Erminger Turritellenplatte eingeführt hat. In
älteren Werken, die das Erminger Vorkommen behandeln (Probst 1871,
Miller 1871) wird dieser Name nicht verwendet und gelegentlich wird
fälschlich zitiert, von Zieten (1830-1833) würde Fossilien aus Ermingen
abbilden und diesen Begriff verwenden.
Der Kalkstein der Erminger Turritellenplatte wurde früher im Winter
gebrochen und dann über Schnee und Eis in das tiefer gelegene Ermingen
geschleift (pers. Mitt. K.-D. Hildebrandt, Ermingen). Er wurde
offensichtlich vor allem als Fundamentstein verwendet, aber auch als
Sockelstein bei Feldkreuzen und Bildstöcken sowie für das
beeindruckende Soldatendenkmal am Friedhof in Harthausen. Wie Herr
Hildebrandt mitteilte, kam er zum Beispiel beim Abriss des alten
Gasthauses Rössle in Ermingen zutage und auch die Kirche von Ermingen
besteht zum Teil aus diesem Baustein. Laut Homepage der Stadt Ulm
(www.ulm.de) wurde diese aus dem 14. oder 15. Jh. stammende Kirche im
17. Jh. neu aufgebaut. Man könnte durchaus spekulieren, dass die
Erminger Turritellenplatte bereits in der ersten Bauphase als Baustein
verwendet wurde.

Abb. 2. Das Soldatendenkmal am Friedhof in Harthausen besteht aus Kalksteinblöcken von der Erminger Turritellenplatte.
Naturdenkmal Turritellenplatte In der zweiten Hälfte des
20. Jahrhunderts brach ein regelrechter "Goldrausch" um diese
Fossillagerstätte aus. Danach wurde es wieder ruhiger um die Erminger
Turritellenplatte, aber so mancher Sammler hat aus dieser Zeit noch das
eine oder andere Objekt in seiner Sammlung.
Die eingekehrte Ruhe hängt wohl auch damit zusammen, dass die Erminger
Turritellenplatte 1980 als geologisches Naturdenkmal ausgewiesen wurde
und somit ein allgemeines Grabungsverbot besteht. Im Jahre 1999
schließlich wurde das Naturdenkmal um informative Schautafeln
erweitert, die auch auf der Homepage der Fossilienfreunde Ulm/Neu-Ulm
e.V. (www.turritellenplatte.de) zu finden sind.
Turritellen früher und heute Wie lebten nun die
Turritellen der Erminger Turritellenplatte und welche Hinweise geben
sie uns? Ein wichtiges Prinzip der Paläontologie, der Aktualismus
besagt, dass die Gegenwart der Schlüssel zur Vergangenheit ist. Um also
den Lebensraum der fossilen Turmschnecke Turritella turris zu rekonstruieren, muss man die Lebensweise ihrer nächsten heute lebenden Verwandten aus der Gruppe der Turritellinae kennen.
Nach Allmon (1988) kommen Turritellinae heute in vielen Meeren der Welt
vor. Sie leben bei Wassertemperaturen von 2 bis 24°C, bevorzugen aber
15-20°C. Die bevorzugte Wassertiefe liegt bei 10 bis 100 m, sie können
aber generell bei 0 bis 1500 m vorkommen. Turritellinae können hoch
mobil sein, die meiste Zeit liegen sie aber halb im Schlamm oder Sand
eingegraben und filtrieren als Suspensionsfresser ihre Nahrung aus dem
Wasser. Eine besondere Erscheinung bei den rezenten Turmschnecken ist,
dass sie in hoher Dichte, also massenhaft vorkommen können. Diese
Massenvorkommen sind oft an kalte Auftriebsströme ("coastal upwelling")
gebunden, welche reich an Sauerstoff und damit reich an Nährstoffen und
Nahrung sind.
Das Molasse-Meer und seine Fossilien Vor ca. 20 Millionen
Jahren, zur Zeit des Untermiozäns, waren weite Teile des Alpenvorlands
vom Molassemeer überflutet und die Sedimente der so genannten Oberen
Meeresmolasse wurden abgelagert. In diesem Zeitabschnitt entstand auch
die Erminger Turritellenplatte. Dieses Meer lag im Norden des
Alpen-Karpathenbogens. Die südliche Grenze bildete der Alpenkamm, die
nördliche Erstreckung reichte zeitweise bis zur so genannten
Klifflinie, bekannt zum Beispiel vom Heldenfinger Kliff, einer fossilen
Brandungshohlkehle mit aufgewachsenen Austern sowie Löchern von
Bohrmuscheln.
Turmschnecken kommen in der Oberen Meeresmolasse immer wieder vor und die Art Turritella turris,
welche die Erminger Turritellenplatte aufbaut, ist von verschiedenen
Aufschlüssen bekannt. Eine erste umfassende Fossilienliste von
Ermingen, allerdings ohne eine paläontologische Interpretation, liegt
von Lutzeier (1922) vor, der auch die Lagerungsverhältnisse
diskutierte. Baier et al. (2004) bearbeiteten die unter Sammlern
beliebten Haifisch- und Rochenzähne. Zuletzt wurde von Höltke
(2005) eine Diplomarbeit über die Wirbellosenfauna von Ermingen
vorgelegt, deren Veröffentlichung in den Stuttgarter Beiträgen zur
Naturkunde in Vorbereitung ist. Höltke beschreibt 21 Bivalven- und 11
Gastropoden-Arten aus den Sammlungen des Naturkundemuseums Stuttgart
und der Universität Tübingen. Allein Turritella ist mit 4 Arten vertreten, auch wenn T. turris bei weitem dominiert.
Graben - aber wo? Wer das Naturdenkmal Erminger
Turritellenplatte kennt, der kennt auch den zerpflügten Waldboden, der
die Spuren des früheren Abbaus zeigt und die Aktivitäten von Sammlern
erahnen lässt. Dieser zerpflügte Boden weist auch gleich auf das größte
Problem hin, das noch vor der eigentlichen Grabung geklärt werden
musste, nämlich: wo muss ich graben, um noch ein geologisches Profil,
also eine vollständige Gesteinsabfolge, erfassen zu können? Wir
beschlossen, die Wahl der Grabungsstellen erst nach
Bodenradar-Messungen zu treffen. Bei dieser Methode werden Radarwellen
in den Boden gesendet. Die von den Schichtflächen im Untergrund
zurückgestrahlten Wellen werden dann mit einem Empfänger erfasst und
analysiert. Mit dieser Methode erfährt man relativ schnell und einfach,
wo die Schichten noch ungestört und im Verband liegen.

Abb. 3.
Bodenradar-Untersuchungen halfen bei der Suche nach geeigneten
Grabungsstellen. Rechtes Foto: In dem roten Kasten, der über den Boden
gezogen wird, befinden sich Sender und Empfänger für die Radarwellen.
Linkes Foto: M. Schuh von Neckargeo führt die Messungen durch, vor sich
den Kontrollbildschirm mit den ersten Messergebnissen. Unten: Das
Ergebnis! Die einzelnen horizontalen Linien zeigen Reflektoren im
Untergrund, z.B. Schichtflächen; dadurch können gestörte und ungestörte
Schichtverbände unterschieden werden.
Vielfältige Gesteinstypen Mit dem Grabungsbagger des
Naturkundemuseums Stuttgart trafen wir bereits nach kurzer Zeit auf das
anstehende Gestein, dicht gepackt mit Turritellen. Dieses Sediment war
allerdings ein bräunlicher, schwach verfestigter Sand bis Sandstein und
hatte nichts mit dem aus Sammlungen und Magazinen bekannten harten
Erminger Turritellenkalk zu tun. Diese Entdeckung kam für uns
keineswegs überraschend, denn wir hatten von Anfang an mit einer
vielfältigen Gesteinsabfolge gerechnet.
Je tiefer der Bagger kam, desto diverser wurden auch die Gesteinstypen.
Ab einem bestimmten Stadium allerdings ist Handarbeit gefragt -
Schaufeln, Kellen und Bürsten kommen zum Einsatz. Nach einem halben Tag
stellten wir überrascht fest, dass wir auf eine historische
Steinbruchwand bzw. Grube gestoßen waren. Aufgrund der topographischen
Verhältnisse und historischen Karten war klar, dass dieser Abbau mehr
als 100 Jahre alt sein musste.

Abb. 6. M. Kapitzke und M. Rieter bergen eine Austernplatte (siehe Abb. 7).
Insgesamt fanden wir eine 3,5 Meter mächtige Sedimentabfolge der
Erminger Turritellenplatte. Die Gesamtmächtigkeit war bestimmt höher,
da die Oberkante in geringer Tiefe unter dem Waldboden liegt und
offensichtlich erodiert war. Die Erosion könnte unter anderem durch die
Ur-Donau erfolgt sein, deren Flussgerölle hier teilweise noch zu finden
sind. Engel (1908) erwähnt eine Mächtigkeit von bis zu 7 Metern.
Aufgrund der Lagerungsverhältnisse ist es möglich, dass diese
Mächtigkeit im südöstlichen Bereich des Vorkommens erreicht wurde. Das
Bodenradar zeigte dort aber keine Stelle, an der eine Grabung sinnvoll
gewesen wäre.

Abb. 7. Austernplatte
mit einem Durchmesser von 90 cm und bis zu 27 cm langen Austernschalen.
Derartige Austernlagen waren bislang von der Erminger Turritellenplatte
nicht bekannt und stellen auch sonst eine Besonderheit in der Oberen
Meeresmolasse dar.
Das Profil Diese 3,5 Meter mächtige Abfolge wurde im
Detail gemessen, beprobt und dokumentiert. Der Großteil des Sediments
wird von dichtest gepackten Turritellen aufgebaut, immer wieder
begleitet von der Muschel Pitar helvetica (früher zur Gattung Tapes gezählt) und großen Austern.
Die Lagerung der Schichten ist horizontal oder nach Westen geneigt.
Dieses Einfallen der Schichten deutet auf eine Schüttung bzw.
Umlagerung von Osten nach Westen hin. Harte Turritellenkalke, wie sie
bei den Sammlern beliebt sind, sind eher selten. Das Sediment wird
dominiert von sandigen Kalken und Sanden bzw. Sandsteinen reich an
Turritellen. Aber auch Schichten aus fossilfreien Sanden und Tonen bis
Silten sind häufig. Interessant und bislang ebenfalls unbekannt war der
Fund einer rund 20 cm mächtigen Austernlage. In ihr finden sich
isolierte Klappen von Austern in einem feinsandig-siltigen Sediment.
Aufgrund der Lagerung ist zu erwarten, dass diese Lage eine recht große
laterale Ausdehnung hat. Die spätere Untersuchung von
Gesteinsdünnschliffen ergab ein weiteres häufiges Fossil, das
makroskopisch schwer zu erkennen ist, nämlich Elemente von Seepocken.
Das Sediment hat durch die Fossilien einen hohen Kalkgehalt, das
Grundsediment ist aber siliziklastischer Natur und besteht vorwiegend
aus Quarzsand bis -feinkies. Diagenetische Veränderungen, also
chemische und physikalische Prozesse, führten nach der Ablagerung zur
Lösung von Fossilien und später an anderer Stelle zur Ausfällung von
Kalk und Bildung verhärteter Bänke und Platten. Zur Zeit der Ablagerung
war der Lebensraum aber dominiert von Quarzsediment.

Abb. 4. Prof. Dr. J.
H. Nebelsick, T. Fusswinkel und M. Dragan bei der Profilaufnahme. Der
Profilschurf ergab eine ca. 3,5 mächtigen Abfolge der Erminger
Turritellenplatte.
Das Liegende Unter der Turritellenplatte stießen wir
unerwartet auf weißen bis hellgrauen und bläulichen Lehm. Die Grenze
zwischen den Gesteinsschichten ist sehr scharf und in kürzester Zeit
sammelte sich Wasser in der Grube. Der wasserundurchlässige Lehm
bestimmt in dieser Höhenlage die Position des Grundwasserspiegels. Mit
einer verlängerbaren Sondierstange konnten wir vier Meter dieses Lehms,
der im übrigen frei von Makrofossilien ist, erbohren und beproben.
Dieser Lehm konnte bei Sondierungen mit der Rammsonde (einem Stahlrohr,
das in den Boden gerammt wird und so einen Sedimentkern erzeugt)
südlich und östlich des Waldes angetroffen werden, was nicht weiter
verwundert, da der Flurname "Lichsäcker" östlich des Naturdenkmals
einen Hinweis auf Lehmvorkommen gibt (Anmerkung in Geyer, o. J.).
Offensichtlich wurde der Lehm vor Ort verarbeitet, denn Miller (1871)
erwähnt Ziegelhütten am Hochsträß.

Abb. 5. Schichtfläche
mit freigelegten Turritellen. Die Orientierung der Gehäuse wurde mit
dem Kompass eingemessen, um später die Paläo-Strömungsrichtungen
errechnen zu können.
Lebensraum Turritellenplatte? Auch wenn die
wissenschaftlichen Untersuchungen, vor allem die Laborarbeit, noch
nicht abgeschlossen sind, lässt sich alleine durch die detaillierte
Profilaufnahme bereits einiges sagen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass
wir keine Hinweise darauf fanden, dass die Schnecken und Muscheln genau
im Gebiet der heutigen Erminger Turritellenplatte lebten. Die Muscheln
sind nie doppelklappig erhalten und die Turritellen sind oft in eine
bestimmte Richtung orientiert. Aufgrund der Lagerung und der
Sedimentstrukturen kann man annehmen, dass die Fossilien aufgearbeitet
und von Osten her eingeschwemmt wurden. Wie weit der Transportweg war,
ist schwer festzustellen.
Gelegentlich ist zu lesen, dass es sich bei der Erminger
Turritellenplatte um Strandbildungen handelt, also um
Zusammenschwemmungen am Ufer. Diese Interpretation können wir zur Zeit
zwar nicht völlig ausschließen, fanden aber auch keinerlei Hinweise
darauf. Es ist eher anzunehmen, dass diese
Turritellen-Massenakkumulation in flachem Wasser gebildet wurde.
Wie oben ausgeführt, kommen rezente Massenakkumulationen von
Turritellen vorwiegend in nährstoffreiche Gebieten mit kalten
Auftriebsströmungen vor. Aufgrund der paläogeographischen und
ozeanographischen Situation ist eher unwahrscheinlich, dass es im
miozänen Molassemeer derartige Erscheinungen gab. Allerdings wäre ein
lokal verstärktes Auftreten von im Wasser gelösten Nährstoffen und
dadurch Nahrung in der Suspension, möglicherweise verursacht durch
verstärkten Eintrag vom Festland, ein gutes Erklärungsmodell für dieses
Massenvorkommen.
Einen ca. 15minütigen Film von D. Hagmann über die Grabung finden
Sie auf der interaktiven CD-Rom zum 20jährigen Jubiläum des Museums am
Löwentor, erhältlich im Museumsshop des Naturkundemuseums Stuttgart (www.naturkundemuseum-bw.de/stuttgart).
Dank Diese Grabung wurde finanziell unterstützt von der
der Gesellschaft zur Förderung des Naturkundemuseums Stuttgart. Wir
danken den Mitgliedern des Vereins Mineralien- und Fossilienfreunde
Ulm/Neu-Ulm e.V. (besonders den Herren Hildebrandt, Gebhart, Straub und
Ramminger). Für die intensive Geländearbeit bedanken wir uns bei M.
Kapitzke und M. Rieter vom Naturkundemuseum Stuttgart sowie T.
Fusswinkel und M. Dragan von der Uni Tübingen. Nicht zuletzt sind wir
dem Ortsvorstand Herrn Tress für die Unterstützung dankbar.
Zitierte Literatur Allmon, W. D. (1988): Ecology of Recent
Turritelline Gastropods (Prosobranchia, Turritellidae): Current
Knowledge and Paleontological Implications. Palaios 3: 259-284.
Baier, J., Schmitt, K.-H. & R. Mick (2004): Notizen zur
untermiozänen Hai- und Rochenfauna der Erminger Turritellenplatte
(Mittlere Schwäbische Alb, SW-Deutschland). Jber. Mitt. oberrhein.
geol. Ver. N.F. 86: 361-371.
Engel, T. (1908): Geognostischer Wegweiser durch Württemberg. E. Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart.
Engel, T. (1911): Geologischer Exkursionsführer durch Württemberg. E. Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart.
Geyer, M. (ohne Jahresangabe): Geologisch-naturkundliche Streifzüge im Raum Ulm. Ulm, Naturkundliches Bildungszentrum.
Höltke, O. (2005): Die Molluskenfauna der Oberen Meeresmolasse von
Ermingen und Ursendorf. Unveröff. Dipl.-Arb., Geowiss. Inst. Univ.
Tübingen.
Lutzeier, H. (1922): Beiträge zur Kenntnis der Meeresmolasse in der Ulmer Gegend. N. Jb. Min. Geol Pal. 56: 117-180.
Miller, K. (1871): Das Tertiär am Hochsträss. Jh. Ver. vaterl. Nat. Württ. 27: 272-292.
Probst, J. (1871): Fossile Meeres- und Brackwasserconchylien aus der Gegend von Biberach. 111-118
Zieten, C. H. von (1830-1833): Die Versteinerungen Württembergs, 12
Hefte, 72 Tafeln. Verlag & Lithographie der Expedition des Werkes
unserer Zeit, Stuttgart.
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